drucken | schliessen
IHR FIRMENLOGO

Geschichte

1986

Am 11.4.1986 wurde der Velo-Plausch-Haldenstein (VPH) im Restaurant Calanda gegründet.


             Präsident              Markus Willi

Kassier                  Claudio Cantieni

Aktuar                   Hans-Ulrich Fausch

Sportleiter I           Fritz Griesser
Sportleiter II          Agnes Kegel
Sportleiter III        Charly Maget (Pressechef)
Materialverwalter  Andy Lütscher

Revisoren              Peter Nägeli und Renate Maget

Am 11. Mai fand die 1. Familienplauschfahrt auf die Emser Schafweide statt, 2 weitere an den Rhein nach Untervaz und nach Maienfeld folgten. 27 Teilnehmer verzeichnete dieser letzte Anlass. 5 inkl. Chauffeur waren es anlässlich der Bodenseerundfahrt für Rennradfahrer, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 28 km/h seien die 218 Kilometer zurückgelegt worden, berichtet der sportliche Leiter. Ein Materialkurs wurde durchgeführt, am Klausabend des Kulturvereins die Festwirtschaft organisiert und eine Kinderplauschrennen mit 25 Teilnehmern durchgeführt. Rund 48 Mitglieder zählte der Verein am Ende des Gründungsjahres.


1987

Wahlen:

Sportleiter I                Roman Bundi

Sportleiter II               Peter Luginbühl

Sportleiter III              Ernst Zschaler

Materialverwalter       Fritz Griesser

Revisoren                   Walter Fetz und Erna Griesser

Beitritt zu IG Velo wurde beschlossen und Teilnahme am IG-Velo Tag in Felsberg. Gion-Andrea Bundi, Silvio Bundi, Andrea Räth (vor Martin Bundi) und Ines Conzett hiessen die Kategoriensieger beim Kinderrennen.

 

1988

Dienstags- und Samstagstraining für Radrennfahrer. Radfernfahrt Zürich - Strassbourg - Zürich. Erstmals organisiert der VPH eine Radferienwoche auf Mallorca. Für Fr. 850.- konnte man unter der Leitung von Fritz Griesser und Ernst Zuber Mallorca per Rennrad kennen lernen.


Velogruppe I (Rennradfahrer)  wird neu von Ernst Zuber geleitet

Velogruppe II                           Ernst Zschaler / Ruedi Kegel

Materialverwalter                     Max Wüthrich

Beisitzerin                                Christina Luginbühl

Revisoren                                 Walter Fetz / Claudio Cantieni

 

1989


2. Radsportwoche auf Mallorca mit Fritz und Ernst in der Casa Chiquita.

Anlässlich des Schlossfestes veranstaltete der VPH das 1. Haldensteiner Mountain-Bike-Rennen: Start beim Schloss dann eine Runde über die Felder und zurück über Aussercunclis ins Dorf und hinauf nach Arella ins Ziel. Startgeld Fr. 8.-. Rangliste ist keine mehr auffindbar. Der Verein zählt mittlerweile rund 62 Mitglieder.

 

1990

Reorganisation des Vorstandes. Reduktion auf drei Mitglieder:

Präsident            Markus Willi

Kassier               Fritz Griesser

Aktuar                Erich Buchmann

2. Haldensteiner Mountain Bike Rennen, neu zählt dieses zum Rhäzünser Cup (zusammen mit Alpenrösli Klosters, Rinerhorn Davos und Laax). Strecke neu: Schloss - Oberberg, ca. 10 Kilometer. 112 Rangierte, Tagessieger Patrik Meile, St. Gallen darf den Wanderpokal gestiftet von der Firma Griesser in Empfang nehmen. Der Vorstand unter der Leitung von Erich Buchmann übernimmt auch das OK der Mountain Bike Rennen.

Schülerrennen vom 3. November mit folgenden Kategoriensiegern: Erwin Gasser, Roman Willi, Gion-Andrea Bundi, Marianne Luginbühl und Esther Luginbühl.

Trainingswoche in der Casa Chiquita Mallorca.

 

1991

Markus Willi tritt nach 5 Jahren als Präsident des VPH zurück. Erich Buchmann wird als Nachfolger gewählt. Bruno Good stellt sich als Aktuar zur Verfügung. Markus Willi wird Ehrenmitglied des VPH.

Mallorca-Woche im Hotel Don Leon mit 14 Teilnehmern.

Veloplauschtour nach Weesen. Muttertagsanlass im Schloss. Bürgerzmorga: Service zusammen mit Gemischtem Chor.

3. Mountain-Bike-Rennen mit 120 Startenden. Plauschtour Ilanz-Versam-Haldenstein. Chlausabend im Schloss (Chlaus Tibor B. Ernst), Schlittel- und Fondueplausch in Flims mit 60 Teilnehmenden.

VPH beteiligt sich an Genossenschaft Schlosscafe.

 

1992

Über 150 Teilnehmer am 4. Mountain-Bike-Rennen, Tagessieger Kurt Ehrensperger, Davos gehört bereits zur Kategorie Senioren. Der Anlass stärkt die finanzielle Basis des Vereins. 

Mallorca-Woche erstmals in Alcudia. Familientouren auf die Emser Schafweide, von Frauenfeld nach Schaffhausen mit Mietvelos, Haldenstein-Schiers retour mit Grillabend im Schlossgarten. Erstmals führt der VPH eine Weidräumung durch.


Erste Zweitagestour Disentis-Andermatt-Gotthard-Roveredo (Übernachtung) - San Bernardino -Thusis mit Busbegleitung. Rund 38 Teilnehmende.

Chlausabend im Schloss, ein Wachs- und Langlaufkurs mit Roman Bundi und der Schlittel- und Fondueplausch in Flims runden das Programm ab.

Beginn des VPH-Donnerstagstraining auf dem Mountain-Bike auf Anregung und unter Leitung von Roman Bundi. Nicht mehr die Rennräder, bzw. die Gümmeler geben fortan den Ton an sondern die Biker.

 

1993

Dem Rhein entlang lautet das Tourenmotto. An Familientouren von Buchs nach Rorschach, von Trun nach Haldenstein und der Zweitagestour von Romanshorn nach Schaffhausen und Zurzach wird das Motto umgesetzt.


 


Das Lamm am Spiess wird am Fischweiher der Kieswerke Untervaz grilliert. Stadtführung mit Ernst Zschaler.

Auf Mallorca wird wieder in Alcudia trainiert.

Nach der Weidräumung treffen wir uns zum Hüttenabend in der Calandahütte. Das Kinderrennen findet wieder statt. Der VPH-Pin wird lanciert.


Die Serie der Haldensteiner Mountain-Bike-Rennen endet mit einem prominenten Sieger: Beat Breu

Grosser VPH-Ball mit Hermann Martens, Weltrekordler und Kunstradfahrer, VPH-Mode, Bar 'Chez-Fritz' und den Golden Birds.

Geschlittelt wird erstmals mit Start beim Restaurant Heimeli im Sapün(bereits anfangs 1994), 43 Teilnehmende. Der Verein zählt rund 125 Mitglieder.

 

1994

Der Vorstand wird erweitert, Karin Kreienbühl (Materialwartin) und Pia Gasser (Kassierin) verstärken das bisherige Männerteam mit Erich Buchmann (Präsident), Bruno Good (Aktuar) und Fritz Griesser (Beisitzer).

Mallorca-Training ohne Fritz Griesser.


Erstmals veranstaltet der Veloplausch ein Bike-Rennen für Schüler und Jugendliche im Rahmen des neu geschaffenen Power-Kids-Cup. Das bisherige Mountain-Bike-Rennen findet nicht mehr statt (Rhäzünser als Hauptsponsor hat sich zurückgezogen).


Auf Familientouren fahren wir durchs Glarnerland, ins Safiental, in die Herrschaft und auf das Churer Joch (Zweitagestour). Beliebteste Anlässe sind der Paella-Abend, der Chlausstamm und der Schlittelplausch im Sapün mit rund 25 - 29 Teilnehmenden. Vereinsvermögen fast Fr. 10'000.-, Teilnehmerzahlen klar rückläufig.

 

1995

Igea Marina heisst die neue Rennfahrerdestination, welche Mallorca ablöst. Das Hinterland der Adriaküste begeistert mit den vielen Hügeln, Anstiegen und Abfahrten, Fritz Griesser hat attraktives Neuland entdeckt und auch das Hotel Strand gefällt.

Zu hause treffen sich die Rennradler dienstags zum Training und am Donnerstag steigen die Biker/-innen in den Sattel. Gemütlich nehmen wirs auf den Vereinstouren zum Beispiel entlang des Walensees, ins Domleschg oder Richtung Eggwald am Kunkels.


Mit etwas mehr Anstrengung ist die Zweitagestour ins Engadin verbunden, von Samedan aus starten wir nordwärts, Übernachtung in Scuol und anderntags gibts die Varianten Val Sinestra, Val S-charl oder das Bogn Scuol. Wenig Erfolg ist einmal mehr dem Versuch eines Veloplauschtages beschieden, er findet deshalb gar nicht statt, auch das Kinderrennen wird nicht mehr durchgeführt. Dafür beschliessen wir das Tourenprogramm mit einer Sauserfahrt nach Fläsch und bringen mit einer Weidräumung einmal mehr Geld in die Kasse.

An Bedeutung gewinnen die Stammanlässe: Am Chlausstamm überraschen uns Bernhard und Bertle als Chläuse, Sapün lockte wieder viele zum Schlittel- und Fondueplausch und nicht zu vergessen der Stamm zu Ehren von Fritz Griessers 60. Geburtstag. Fritz wird als neues Ehrenmitglied gewählt. Bereits schauen wir Richtung 10-jährigem Jubiläum: Erich stellt eine Velowoche in Ungarn vor, welche uns für Fr. 650.- geradezu sensationell günstig angeboten wird.

 

1996

Der Veloplausch feiert das 10-jährige Jubiläum. 40'000 Kilometer will der Veloplausch im Jubiläumsjahr bewältigen, es werden schliesslich 67'000 Kilometer, welche die Beteiligten dokumentieren. Doch es zählen nicht die Kilometer sondern die Erlebnisse, am intensivsten wohl jene auf der ersten VPH-Velowoche in Ungarn mit Karoly Zombori.


Das Gruppenerlebnis war trotz oder wegen teilweise auch schwieriger Bedingungen nachhaltig gut, die vielen Erzählungen zeugen davon. Gut angekommen ist auch das Jubiläumsfest im Schloss am 7. Dezember. Samichlaus, Zauberer Luzio, Anni Disch am Handörgeli und das tönende Rad von Waser aus Bad Ragaz bereichterten den Anlass, der Calandawirt war um unser leibliches Wohl besorgt. Der Bürgerrat half uns anlässlich des Jubiläums bei der Finanzierung eines VPH-Velotricots.

Mit dem Velo waren die Rennradler wieder in Igea Marina unterwegs, auf Familientour zwischen Sargans - Buchs und Feldkirch, von Davos nach Tiefencastel oder gar über die Lenzerheide zurück nach Haldenstein, weitere geplante Touren fielen buchstäblich ins Wasser, dafür genossen wir einen Spaghettiplausch im Calanda. Dr. Martin Zinsli orientierte an einem Stamm über das richtige Training und Fritz und Erika bewirteten uns an einem weiteren Stammanlass an der VPH-Bar unter der Turnhalle. Im Sapün klang das VPH-Jahr fast schon traditionsgemäss beim Schlitteln und Fondueessen aus.

 

1997

Die Anlässe mit Velo sind fast nur noch zweite Wahl, zukräftiger sind die Plauschanlässe. Gefahren wurde trotzdem, über die Luziensteig, hinein Richtung Safien, an der Griesser Classic ins Domleschg und es wurde mit Velo das Bad Vals besucht, das uns der Architekt und ehemalige VHPler Peter Zumthor auch in Worten vorstellt.


Nur gerade drei (Fritz, Markus T. und Erich) fuhren zum Rennvelotraining wieder nach Igea Marina.

Erfolgreich war der  gelungene Zweitagesausflug ins Tösstal und Zürcher Weinland mit Übernachtung auf Schloss Schwandegg in Waltalingen und Weiterfahrt an den Bodensee unter Führung von Jürg Roffler, der in diesem Jahr an Stelle von Fritz Griesser neu im Vorstand Einsitz nahm.

Auch das Rennvelotraining weist nur noch minimale Beteiligung auf (2 - 4 Teilnehmende).

Erfolgreich hingegen das neu lancierte Stammprogramm: Wir besichtigen die Firma Formtec (Bruno Good), fahren mit dem Twike von Jos Gasser, erhalten Einblick in moderne Drucktechnik in Werner Blusts Digitalis und in alte Dokumente bei Silvio Margadant im Staatsarchiv . Wir geniessen den Risottoabend im Schlossgarten, an welchem auch Fritz Griesser für seine langjährige Tätigkeit für den Veloplausch geehrt wird, essen ausgezeichnete Sphagetti in der Calandahütte bei Alice und Otto nach der Weidräumung und das Fondue vor dem Schlitteln erstmals auf Tschuggen oberhalb von Parpan.

Nicht nur an der Weidräumung auch am ersten Bürgerfest verdient sich der VPH dank tatkräftiger Organisation und Mithilfe in der Festwirtschaft einen Zustupf in die Kasse.

 

1998

Andri Margadant und Daniel Griesser werden neu in den Vorstand gewählt, sie ersetzen Karin Krähenbühl und Pia Gasser.

Das Veloprogramm wurde immer wieder durch Regen beeinträchtigt. Trotzdem als Höhepunkt wird die Woche im Elsass den 13 Beteiligten wohl in guter Erinnerung bleiben. Jürg Roffler und Erich Buchmann rekognoszierten und organisierten diese Tourenwoche mit Standort Turckheim, Hotel La Porte de La Vallée.

Zum Ferienrückblick durften wir wieder bei Räths zu Gast sein. Neben elsässischer "Bäckeofa" wurde "Rosa" das zarte Schwein aus dem Palu serviert.

Nur gerade zu zweit weilten der Präsident und Markus Tanner noch an der Adria zum Rennvelotraining. Auf gutes Echo stiess dafür die Rennvelofahrt Haldenstein - Como, organisiert von Markus Tanner. Ein opulentes Mahl zu Tisch unter freiem Himmel in Comos Altstadt bildete den krönenden Abschluss dieser Tour.

Die Biker trafen sich wie üblich am Donnerstag, die Rennradler am Dienstag zum Training.

Speziell war das "Kuhtaischenlotto" und der Puurazvieri in Igis. Aussergewöhnlich auch der Klausabend, den wir diesmal im Bürgerheim Chur erlebten. Der Abend wurde uns von Andrea Hunger, VPH-Mitglied und Heimleiter gesponsert.

Geschlittelt wurde auf Tschuggen ob Parpan, wo wir uns mit Glühwein, Birabrot und Fondue stärkten.

 

1999

Silvio Margadant ersetzt Bruno Good als Aktuar im Vorstand.

Saisonhöhepunkt: Die Zweitagestour von Bern an den Bielersee nach Busswil und anderntags weiter über Solothurn nach Aarburg. 18 VPHler/-innen nahmen an der von Silvio Margadant organisierten Tour teil. Zuvor radelten wir am schwäbischen Meer bis nach Bregenz, von Mels an den Chapfensee und nach einem eindrücklichen Besuch der Neat-Baustelle von Sedrun nach Ilanz. Die letzte Tour führte nach Maienfeld zu einem schmackhaften Zvieri im Torkel der Familie Lampert an der Lurgasse.

Immerhin, dieses Jahren trainierten wieder 5 Rennvelofahrer in Riminis Hinterland, Ausgangspunkt: Torre Pedrera.

Abwechslungsreich gestaltete Roman Bundi erneut das donnerstägliche Bike-Training. - Das Dienstagstraining der Rennradler fand oft bei minimaler Beteiligung statt.

Das Kinderrennen fand wie üblich statt und viele Mitglieder engagierten sich beim Wegbau im Gebiet Tschingels, ein Gemeinwerk, welches dem Verein wieder zu einem guten finanzielles Polster verhalf.

An Stammanlässen vergnügten wir uns beim Bocciaspiel, bei Fondue und Schlitteln auf dem Churer Joch. Mit Erfolg organisierten wir den öffentlichen Vortrag von Andreas Clavadetscher über sein Race across America.

 

2000

Höhepunkt: Velowoche im Burgund, genauer im Château Des der Familie Klotz (Haldensteiner Bürger!). Erich Buchmann initierte und leitete diese Tourenwoche, zeitweise assistiert von Silvio Margadant. Diese Velowoche dürfte wohl als die löcherigste in die Vereinsgeschichte eingehen, der "Plat du jours" wurde nicht nur mittags zu Tisch genossen sondern meist mehrfach täglich geflickt.

Ausflüge führten uns ins Gebiet Gaster und an den Zürcher Obersee sowie in den Flimser Wald, die weiteren Ausflüge fielen dem Regenwetter zum Opfer.

Rekordbeteiligung mit 17 Teilnehmenden an einem der regelmässigen Donnerstagstrainings mit Roman Bundi. - Nur noch geringe Beteiligung am Rennvelotraining.

Ein letztes Mal finden die Frühlingstrainingstage für Rennvelofahrer in Igea Marina statt.

Mit Jürg Roffler als Festwirt und vielen Helferinnen und Helfern aus dem Verein engagierte sich der VPH erfolgreich am 2. Haldensteiner Dorffest, organisiert von der Bürgergemeinde. Dani Griesser organisierte wiederum das Kinderrenen.

In den Kinosesseln des Kino Landquart, bei mastigen Süssigkeiten zum Thema 'Kornplatz' in der Stadtgalerie, in der Papierfabrik Landquart trafen wir uns zu gemütlichem Beisammensein an den Stammanlässen. Carlo Jörg unser St. Moritzer Mitglied unterhielt uns ausserdem an einem öffentlichen Vortrag zum Thema 'Gebirgswald'. Kulinarischer Höhepunkt der Saison war das Siater Wollspanferkel gebraten nach laotischer Art bei Familie Räth!

Schliesslich: Der VPH ist mit eigener Homepage im Internet: www.veloplausch.net und Email werden zu wichtigen Eckpfeilern der internen und externen Kommunikation in Vereinsanglegenheiten.

 

2001

Lori Gasser übernimmt als neugewähltes Vorstandsmitglied das Amt des Materialwartes vom zurücktretenden Andri Margadant.

Von 6 geplanten Velotouren fielen deren 4 buchstäblich ins Wasser, 2001 war ein regenreiches Jahr. Heiter und erfolgreich war der Familienausflug mit Kindern auf dem Velo zum Puurazvieri in Untervaz. Leider brachte der Ausflug ausser Sympathien keine (erwünschten) Neumitglieder. Dem Wetter zum Trotz fand die Zweitagestour von Scuol dem Inn entlang nach Imst und anderntags bis nach Innsbruck statt. Der mutige Entscheid vom Organisator, Silvio Margadant, wurde belohnt, nur wenige Regentropfen beeinträchtigten das insgesamt schöne Tourenerlebnis.

Erstmals trainierten vier Rennvelofahrer am Rande der Poebene mit Ausgangspunkt Salsomaggiore. Ein Höhepunkt für die Rennradler waren die Velotage in Frankreich, organisiert von Fritz Griesser.


Die berühmte Alp d'Huez und Europas höchster Alpenpass, der Col de L'Isérens wurden nebst weiteren Pässen von 5 Teilnehmern bezwungen. Das Dienstagstraining fand jedoch mangels Teilnehmern nicht mehr statt, ein Kapitel VPH-Geschichte ging stillschweigend zu Ende.

Silvio Bundi, im Vorjahr eben Vizeweltmeister im Team-Wettkampf der Biker, führte uns im Rahmen des Donnerstagstraining in die Technik des Bikens ein, ein gelungener Auftakt.

Silvio Bundi gab uns anlässlich eines (öffentlichen) Stammanlasses auch Einblick in den Profibikesport und den damit verbundenen Trainingsaufwand. Gefrässig und durstig ging es beim VPH-Abend auf dem Nesselboden (auf Einladung von Markus und Ruth Willi sowie Reto und Lisa Christoffel) zu und her. Gut bewirtet wurden wir auch anlässlich der Betriebsbesichtigung bei Lori und Lisa Gasser. Und in der Küche bei Räths hinterliessen wir einen intensiven Dunst von kubanischen Zigarren. Der Klausabend fand im Calanda, der Schlittel- und Fondueplausch auf Furgglis ob Tschiertschen statt.

Gearbeitet wurde schliesslich anlässlich einer Weidräumung, verstärkt durch den Traktoreinsatz von Roman Bundi und beim alljährlichen Kinderrennen unter Leitung von Dani Griesser.

 

2002

Saisonhöhepunkt: Velowoche im Jura, mit Ausgangspunkt Café du Soleil in Saignelégier. Organisation und Leitung: Erich Buchmann. Die Freiberge und die Tiefen des Doubs-Tales boten viel Abwechslung und auch kulinarische Entdeckungen wie die schmackhaften Doubs-Forellen und der Damassine, nicht zu vergessen auch der Expo-Besuch in Neuchâtel.

Zur Vorbereitung auf diesen Saisonhöhepunkt trafen wir uns auf Touren im Rheintal auf Vorarlberger Seite (mit herrlichen Naturreservaten und blühenden Lilienfeldern), im Rheinwald zur Talfahrt nach Thusis mit Besuch der Festung Crestawald und zum schweisstreibenden Aufstieg auf die Alp Flix. Der Saisonabschluss führte an einem strahlend schönen Herbststag über das Berghaus Schiffer nach Klosters und zurück nach Haldenstein.

Die Rennvelofahrer mussten erstmals ihre Trainingstage wegen anhaltenden Regens abbrechen, trotzdem die Tage in Salsomaggiore bleiben den 5 Teilnehmern nicht zuletzt wegen einer Sängerin namens Patrizia in guter Erinnerung.

Vielfältig und abwechslungsreich das von Roman geleitete Donnerstagsbiken.

Zum gemütlichen Teil: Der Rückblick auf die Jura-Woche fand auf Einladung von Werner und Erna Blust am Alpweg statt, wo die beiden uns festlich bewirteten. Im Dezember brätelten wir Olga Pfiffners Bergeller Maronni auf offenen Feuer bei Räth's welche uns in ihre warme Stube willkommen hiessen. Gewärmt wurden wir von Edith Buchmann's Glühwein. Der Schlittel- und Fondueplausch fand in einer wunderschönen Vollmondnacht wieder im Sapün statt, abgeschlossen wurde der Abend bei lüpfiger Schwyzerörgeliklängen im Jägerstübli.

Der Veloplausch initierte die Idee der weiteren Verwendung des alten Holzschopfes aus der Hanfrosa als Waldhütte. Der Präsident und Lori Gasser erstellten im Auftrag des Gemeindvorstandes ein erstes Konzept und überzeugten weitere Vereine vom Projekt. Noch im Herbst beteiligten sich mehrere VPHler tatkräftig am Abbau des Schopfes und an der Reinigung der Ziegel.

Einmal mehr zufrieden war der Förster mit unserem Einsatz anlässlich einer Weidräumung im Frühling, der Zustupf in die Kasse freute uns.

 

2003

Saisonhöhepunkt auf dem Velo: Die Zweitagestour durchs Donautal von Donaueschingen bis Sigmaringen. 15 Teilnehmende liessen sich von Werner Blust, welcher die Tour mit familiärer Unterstützung organisierte und leitete, im Herbst trotz nasskalter Witterung in dessen Heimat entführen. Trotz misslichem Wetter, Landschaft, Unterkunft und Velostrecke begeistern.

Mit dem Bike waren wir über die Luziensteig, hinauf zum Panixerstausee und von Preda hinunter nach Tiefencastel unterwegs.

Auf dem Rennvelo trainierten wir am Fusse des Monte Grappa mit Standort Bassano del Grappa. Asiago und den Monte Grappa erklommen wir mit unseren Rennrädern.

Am 200-Jahr Jubiläum des Dorfes beteiligten wir uns erfolgreich mit eigener Festwirtschaft an denen wir gemeinsam mit dem Damenturnverein selbst zubereitete Chrutchräpfli gefüllt mit Haldensteiner Spinat aus Eigenanbau servierten, das Sägevelo von Carlo Jörg im Erfolg zum Einsatz brachten und dank Quintino auch gute musikalische Unterhaltung boten. Der Anlass ein schöner Erfolg nicht nur für die Kasse und ein Zeichen erfolgreicher Teamarbeit.

Donnerstagsbiken unter bewährter Leitung von Roman Bundi, der uns aus speziellem Anlass auch in den Flimserwald zu einer Tour durch den
Grosswald Bad im Caumasee und Würsten vom Grill einlud.


Eine stattliche Anzahl Kinder ging auch dieses Jahr am traditionellen Kinderrennen an den Start.

Ein spontanes Schlittelfest im Februar unter Leitung von Roman Bundi machte den Auftakt zu den Plauschanlässen. Fortgesetzt wurden die Stammanlässe mit einem italienischem Apéro in einem Altstadtgewölbe in Chur. Dank neuem Direktor öffneten sich uns auch die Räume der Kulturgüterschutzanlage für einen geführten Besuch. Kulturell interessiert zeigten sich viele Mitglieder (w und m) an der Spezialführung durch die Ausstellung von Mathias Balzer im Kunsthaus. Im Dezember durften wir einmal mehr Räth's Gastfreundschaft und Olgas Maronni geniessen.

Saisonabschluss im Sapün bei Fondue und Schlitteln.

 

2004

Die 5. Veloplauschwoche fand zum vierten Mal in Folge in französisch-sprachigem Gebiet statt, diesmal in der Ardèche auf der Domaine de Frigoulet.


Die professionelle Führung vor Ort, die Unterkunft und Verpflegung, die Touren unter dem Motto Biken und Kultur und nicht zuletzt das angenehme Wetter trugen zum Erfolg dieser Velowoche bei.

Vorbereitet haben wir uns auf der Velotour von Bregenz nach Friedrichshafen, auf der Spargeltour von Schaffhausen nach Winterthur und auf der Rundtour im Walsertal mit dem Garmil Sattel als Höhepunkt.

Die Rennvelofahrer erkundeten unter der Leitung von Erich Buchmann im Piemont, mit Standort Agriturismo La Costa in Torre Bormida, die Haselnuss- und Weinberge der Langhe aber auch Strassen bis ans Meer und nicht minder ausgiebig die schmackhafte Gastronomie. - Vier Radrennfahrer beteiligten sich ebenfalls noch im Frühling an der Mostindienrundfahrt.

Das Biketraining wurde in dieser Saison erst von Roman Bundi und dann von Erich Buchmann und Lori Gasser geleitet.

Martin Bundi und Andrea Räth führten erfolgreich ein Biketraining für Schülerinnen und Schüler durch. Im September wiederum stateten rund 30 - 40 am traditionellen Schülerrennen unter der Regie von Dani Griesser.

In der Wollspinnerei Vetsch in Jenaz, in der Bootsbaufirma Hunger in Sils i.D. lernten wir orginelle Kleinbetriebe kennen, auf dem Nesselboden wurden wir bei Ruth und Klaus Räth sowie oberhalb von Maladers bei Ruth und Markus Willi zu Maiensässabenden empfangen, im November schwitzten wir auf dem Spinning-Bike und wurden anschliessend bei Gassers aus speziellem Anlass bewirtet. Schliesslich waren wir ein weiteres Mal Gäste bei Räth's, sie bewirteten uns am Chlausabend mit Olgas Maronni. Saisonende wie gehabt, bei tollen Schlittelbedingungen im Sapün.

Frondienst leisteten die Mitglieder beim Wiederaufbau der Waldhütte in Etappe 1.

 

2005

Die Zweitagestour von Scuol ins S-charl über den Costainas-Pass ins Münstertal und dann ins Vintschgau und am zweiten Tag zurück über Reschenpass und Unterengadin bildete der Saisonhöhepunkt. Organisation und Leitung: Silvio Margadant und Jürg Roffler.

Trainiert darauf haben wir auf der Mostindienrundfahrt für Biker, in den Högern des Zürcher Oberlandes und auf der Schlemmertour durchs Lugnez.


Sieben Rennvelofahrer kehrten dieses Jahr begeistert aus dem Piemont zurück. Die Fahrt über die Kreten bei klarer Sicht aufs Gletscher- und Gebirgspanorama im Norden und Westen und aufs Mittelmeer im Süden, die Hügel des Barolo und die gastronomischen Neuentdeckungen lösten die Begeisterung aus. Leitung: Erich Buchmann.

Abwechslungsreich einmal mehr das Bike-Training von Roman Bundi, immer wieder findet er neue Trails in unmittelbarer Umgebung. Aufgelockert wurde das Training durch einen Plauschabend auf den Rheinsändern.

Die Stammanlässe nahmen ihren Auftakt mit einem Kegelabend, wurden fortgesetzt mit einem Grillabend beim Tennisclub, einem letzten Maiensäss-Besuch bei Räths, einem Abend in einer Vinothek in Chur, einem Chlaus-Abend in der neuerstellten Waldhütte (Chlaus: Roman Bundi) und endeten traditionell im Sapün, wo das gestiegene kulinarische Niveau beeindruckte.

Lori Gasser war neben dem Stefan Becker, Förster, die treibende Kraft beim Wiederaufbau der Waldhütte (im Auftrag der Gemeinde), die Mitglieder unterstützten dieses Projekt mit viel Fronarbeit, damit sicherten wir uns die Miete für mehrere Hüttenanlässe.

Der Vorstand wir neu durch Nuria Garcia Mugwyler verstärkt, Nuria ist als Beisitzerin gewählt.

 

2006

20-Jahre Veloplausch - Das hätten sich die Gründer kaum erträumt, dass ihre Stammtischidee so lange weiterblüht. Im Jubiläumsjahr bricht der Veloplausch auf zu neuen Ufern mit einer Fahrt ans Meer. Als Startort wählen wir Bozen, jenseits der Alpen. Von dort rollen wir in sieben Tagesetappen professionell betreut und geführt bis nach Venedig.


Eine Höhepunkt in der Vereinsgeschichte, erstmals unternehmen 14 VPH-Mitglieder eine Mehretappenfahrt von Ort zu Ort und haben Glück, sowohl die Routenwahl, wie auch die besuchten Städte (Trento, Sirmione, Verona, Vicenza, Padua) begeistern, ebenso wie die guten Mittagsbuffets unterwegs und das durchgehend strahlend schöne Herbstwetter.


Im Jubiläumsjahr baut der VPH einen kurzen Single-Trail bei Thomis Ställi, Projektleiter ist Roman Bundi. Noch wagen sich erst wenige Biker/-innen über den anspruchsvollen Downhilltrail, immerhin Agi hat als Gast aus Chur als erste Frau die Abfahrt gewagt, deshalb sprechen wir auch vom Agi-Trail. Mit der Eröffnung des Single-Trails feiern wir bei der Waldhütte auch das Jubiläum, wo uns Metzger Schneider vom Grill verpflegt.

Zum Training sind wir im Frühling von Bellinzona nach Ascona retour pedalt, danach fielen die geplanten Touren weitgehend ins Wasser, einzig am Slow up am Albula stiegen wieder einige gemeinsam aufs Rad. Fit blieb jedoch wer donnerstags das Biketraining mitmachte, wieder abwechslungsreich gestaltet durch Roman und teilweise durch Lori und Erich. Mastrilser Schiessstand, der Bonaduzerwald, Malix - Brambrüesch und die neue Abfahrt vom Schönegg gehören zu den Neuentdeckungen der Saison.

Noch mehr Fitness und vielleicht auch Muskelkater konnte holen, wer über Auffahrt per Rennvelo im Val Sugana den Passo Manghen, das Hochplateau von Asiago und den Monte Bondone erklomm. Sechs Rennradler tatens mit Genuss ... auch bei Tisch.

Im Rätischen Museum erfuhren wir über die Elektrifizierung des Kantons, im Naturmuseum überraschendes über die räumliche Gegebenheiten Graubündens und insbesondere über die Mitbewohner Bär, Wolf & Co., wir kegelten mit viel Schub und zufälligen Treffern, wir schwelgten nostalgisch in Bildern von 20 Jahren VPH, wir empfingen den Klaus in der Waldhütte und wir hofften vergebens auf Schnee für den Schlittelplausch, er musste erstmals ausfallen.

Im Jahr 2006 wuchs der VPH um rund 4 Neumitglieder, alle mit Wohnsitz Chur. Bestand rund 50.


2007

Von den Marmor-Steinbrüchen in Carrara über Basel bis zum Lai da Vons waren VPH-Biker/-innen im Jahre 2007 unterwegs.



Wer mitmachte konnte abwechslungreiche Touren miterleben, zum Beispiel im Zürcher Oberland oder über den alten Schiin. Oder am Donnerstag neue Wege in der engeren Heimat erkunden zum Beispiel im Bonaduzer Wald. Und wer jetzt all die Links angeklickt hat, hat schon einen grossen Teil der Velofreuden mit dem Veloplausch im 2007 mitbekommen.



Aber auch ohne Bikes bewegten sich die Mitglieder des Veloplausch, zum Beispiel Vertikal an der Kletterwand oder etwas gemütlicher zum Calanda. Nicht zu vergessen die gemütlichen Stunden wie am Samichlaus mit zwei schlagfertigen Chläusinnen oder beim Bowling im Welschdörfli und der Bierausstellung im Rätischen Museum.


2008

Gegen 25 Teilnehmende am Donnschtigbiken, rund 10 Neumitglieder bis Ende Saison, es ist wieder viel los im Veloplausch. Die Velotage in Hopfen am See im Allgäu und das Rennvelottraining im Piemont zählen wohl zu den Saisonhöhepunkten, aber auch die Touren rund um den Gottschalkenberg, auf den Kamor und entlang der Thur (mit GPS) waren nicht nur schweisstreibend sondern abwechslungsreiche Erfahrungen auf bisher unbekannten Routen mit hohem Erinnerungswert.



Auch ohne Radl setzten wir Akzente, beim Hangi in Buchmanns Garten zum Beispiel, der Grillabend im Flimserwald, der Samichlaus am Auweg, beim Schlitteln im Sapün, die Weindegustation bei von Tscharner, Jürgs Führung durch die Ausstellung über die Jenischen, das Kaffeeseminar bei Caroline, kurz Kopf, Bauch und Waden wurden im VPH gefordert und gefördert.


2009

Am Bodensee überraschte uns das Bisonkalb, dafür fanden wir hinter dem Uetliberg und am Türlersee kein Säuli im Amt. Trüffelcarpaccio, Agnolotti, Timorasso, Cortese - hartes Radsporttraining an Auffahrt im Piemontese. Von Stams und anderen Höhepunkten verkündeten an Donnerstagabenden weibliche Jauchzer die Freude über das Erreichte. Im Juni liefen nach kühlem Bade und Schlemmen am Rhein die Waschmaschinen bei manchen VPH-Familien heiss. Im September entdeckten wir unter Leitung von Lori Gasser auf zwei Rädern den besten Kaiserschmarrn Mitteleuropas, Single vom Feinsten,  sündenfreie Almen und tiefblaue Alpenseen in der Zugspitzarena.



Seit Oktober kennen einige Leute mehr die Runde um den Sezner. Dazu ohne Bike gabs  einiges mehr: Heisser Blues und kalter Fuss bei Wegelin im November, Churer Chläuse in der Waldhütte, Geschwindigkeitsexzesse auf der Kegelbahn in Untervaz sowie Essig vom Fass im April und schliesslich heisse Kartoffeln in Pirigen und auf kühlen Kufen im Schuss Fahrt nach Langwies zum Saisonabschluss.


2010

Die Saisonhöhepunkte erlebten wir im Herbst. Die Zweitagestour ins Val d'Uina - Vintschgau - Münstertal und zurück nach Scuol bot auch dank gutem Wetter unvergessliche Eindrücke. Ähnliches lässt sich von der Tour nach Schuders sagen, wobei die Aufenthaltsdauer im Bergrestaurant Post fast ebenso lange dauerte wie die Zeit auf dem Sattel. - Im Frühling erkundeten wir den Urwald der Zürcher, den Sihlwald und das benachbarte Vorarlberg hinter Feldkirch.




Eine Entdeckung waren auch die Colli bolognesi, welche fünf Rennradler von Savigno aus erkundeten. Mindestens so sehr wie das saftig grüne Hügelgebiet am Rande der Poebene begeisterte das Da Amerigo mit seinem kulinarischen Angebot, den guten Tipps des Wirtes und den originellen Zimmern.

2010 geht wieder einmal als regenerisches Jahr in die Geschichte ein, die Donnerstagstraining litten von Beginn an darunter, mussten im August fast dauernd ausfallen. Immerhin hinauf zum Znacht bei Willis in Stams schafften es eine schöne Gruppe und fürs Grillieren am Zizerserweiher, war nicht nur eine schöne Schar aus dem VPH sondern eine noch grössere an Mücken anwesend.

Ende August fand im Adler-Stall das Dorffest, organisiert durch die Dorfvereine statt und wurde auch für den VPH, dank grosser Beteiligung bei der Mithilfe, zu einem Erfolg.

Verdingkinder und ihr Schicksal hiess das Thema unseres diesjährigen Besuches im Rätischen Museum. Ein Treberwurstabend mit Schnapps im November wurde unterschiedlich verdaut. Spass hatten wir am Chlausabend in der Waldhütte (mit Lisa und Edith) sowie am Schlittelplausch im Sapün anfangs Januar.


2011

Der VPH wird 25-jährig. Stetes Strampeln hat den Veloplausch soweit gebracht und auch im Jubiläumsjahr gilt es in die Pedalen zu treten um Stillstand zu verhindern. Wie üblich machen wir das ab April jeden Donnerstag bis Ende August. So richtig auf Touren kommen wir dann erstmals Anfang Mai, als uns Didi und Margret ein weiteres Mal auf "geheimen" Trails über den Bodanrücken am Bodensee führen. Einen kulinarischen Höhepunkt setzen wir mit einem weiteren Hangi. Diesmal graben wir das Loch beim Tennisclub, in dessen Lokal wir den Abend geniessen dürfen. Im Sommer radelt eine sportliche Schar mit dem Bike auf den Oberberg zwischen Parpan und dem Churer Joch. Dort werden wir im Ferienhaus von Corina und Pius Schnoz grosszügig bewirtet!

Zum Saisonabschluss radeln wir während einer Woche in der Südoststeiermark bei bereits herbstlich kühlen Temperaturen, kommen so nach Slowenien, Kroatien, Ungarn und ins Burgenland (wenn auch meist nur für wenige Kilometer) und lernen Klapotetz, Traminer, Käferbohnen und steirische Küche und Leute kennen.




Das Vereinsjubiläum feiern wir dann im November im Theatersaal auf Schloss Haldenstein, musikalisch begleitet von der Churer Acapella-Gruppe Unshaved und bewirtet vom Hotel Stern aus Chur.




Zum Schlittelplausch treffen wir uns in diesem schneereichen Januar leicht verspätet in Pirigen ob Langwies.


2012

Der Veloplausch erhält Zulauf. Beim Donnschtigbiken sind nicht selten über 20 Teilnehmende am Start, wir teilen uns öfters in drei Leistungsgruppen auf, schön, dass dieses Training immer wieder neue Mitglieder in den Verein bringt.
Auch der Vorstand erhält Verstärkung: Ursina Barmettler übernimmt das Amt einer Aktuarin.

In Frühling bieten wir wieder einmal Technikkurse an, Silvio Bundi  gibt den VPH-Männer Tipps und Tricks auf dem Bike weiter und Werni Stoffel vermittelt den vielen interessierten VPH-Frauen in zwei Gruppen Sicherheit und Geschicklichkeit auf dem Bike. Das Echo ist bei Frauen und Männern gut.

Bereits Ende April unternehmen wir eine Biketour im Zürcher Oberland, die Route kennt nur unser GPS-Gerät, doch es führt uns gut von Bubikon nach Fehraltorf und zurück auf versteckten Weglein, eine tolle Tour.

  9 VPH- Rennradler, erstmals seit langem wieder mit einer Frau im Team, pflegten über Auffahrt unter (An-)Leitung von Erich Genussradeln im Barologebiet.





 Im Sommer dann der kulinarische Höhepunkt mit dem Fingerfood-Buffet, das in mehreren Gruppen vorbereitet und gemeinsam in den Lokalen des Tennisclubs genossen wird. Wieder auf Rädern erlebten wir





anfangs September einen weitere Höhepunkte auf der Tour von Buffalora ins Val Mora und zurück über den Passo Gallo.

Anfang November erzählten Robert Beng sowie Edith und Erich Buchmann von Ihren Erfahrungen am Kilimanjaro und auf Safari. Am Chlausabend überrascht uns Ursina mit einer Feuerzangenbowle in der Waldhütte; bei Raclette und guten Wein sitzen wir gemütlich zusammen.


2013

Mit einem Flickkurs bei Silvio Bundi nehmen wir allen die Angst vor Pannen unterwegs, mit einem Vortrag von Jagdinspektor Georg Brosi über das Wolfsrudel am Calanda beruhigen wir die Ängste vor dem "bösen Wolf". Dann aber Mitte April geht es los mit dem Donnschtigbiken. Nasskaltes Wetter hindert uns bis Ende Juni immer wieder an einem regelmässigen Training. Auch die geplanten Vereinstouren an den Bodensee und auf den Oelberg müssen wetterbedingt abgesagt werden. Dafür aber geniessen wir den Frühling während einer Woche mit dem Rennrad auf Sardinien. 18 Frauen und Männer (davon 12 Aktivmitglieder und 6 Sympathisanten) pedalen professionell geführt von Marco Bissig und seinen Helfern von Bici-Aktivferien quer durch die Insel und zurück. Ein Höhepunkt für alle Beteiligten.



Im Sommer durften wir bei Ursina und Ruedi im Anschluss an das Biketraining einen reichhaltigen Grillabend mit Beilagen von verschiedenen Köchinnen geniessen. Der zweite Saisonhöhepunkt fand auf dem Bike Ende August/Anfang September im Oberengadin statt. Drei Tage schenkte uns Petrus herrliches Engadiner Spätsommerwetter und eine Traumkulisse mit Palü & Co, rund 20 Mitglieder genossen.


Das war's dann auf zwei Rädern, die geplante Tour ins Appenzell musste ebenfalls wetterbedingt abgesagt werden. Es folgten eine Rückschau in Bildern auf die Tourenwoche in Sardinien von Marco Bissig, der Marroni-Chlausabend mit ausgezeichneten Käsebeilagen im Calanda und schliesslich im Januar der gelungene Fondue-Schlittelplausch in der Schlittelbeiz bei Brün.
Nicht zu vergessen die Mutationen im Vorstand: Nach über 10 Jahren Vorstandstätigkeit treten unser langjähriger Aktuar Silvio Margadant und unser Kassier Dani Griesser aus dem Vorstand zurück. Als neuer Kassier wird Jürg Camenisch gewählt.

2014

2014 = mehr Plausch als Bike, mehr Regen und Kälte als Bikewetter? So einfach ist es nicht. Trotz nassem Sommer, das Donnerstag-Training fand praktisch immer statt und wer bei Regenpause um 18.15 Uhr doch noch aufs Velo stieg, wurde für den Optimismus belohnt zum Beispiel mit einer coolen Tour mit Tiefblick von Stams. Mit Sonne auf Talein. Mit Feuer, Brot, Fleisch und mächtigen Eichen auf Benis Boden.

Wer es Ende August trotz zweifelhafter Prognose ab Lugano unter Leitung von Lori Gasser hinein ins Val Colla wagte, wurde am ersten Tag entlang der abwechslungsreichen Veloroute 66 bis nach Bogno ein erstes Mal belohnt, dem folgte mit dem schmackhaften Abendmahl im Leone Nero und der herrlichen Ruhe hier am Talende gleich die zweite Entschädigung für die vorübergehenden Mühen. Der breite steinige Weg am Tag darauf hinauf durch Laubwälder zum Passo San Lucio machte trotz Nebel und Niesel Spass, der Körper war gefordert und gab rasch warm. Zauberhaft schön die alte Kirche, welche aus dem Nebel auftauchte und als eigentlicher Höhepunkt danach die lange Panoramafahrt zur Capanna Monte Bar.

2014 ist auch das Jahr, in dem wir in den Vorjahren nach ca. drei wetterbedingt abgesagten Touren auf den Oelberg, diesen endlich erreichten, zwar kein Oel dort fanden dafür ein schönes Hochmoor, den Voralpsee und schliesslich die "chüschtigen" Käsespätzli aus der Pfanne auf der Alp Valspus.
Radvergnügen und Gaumenfreuden bereiteten einmal mehr auch die Rennradtage in den Colli bolognesi mit Standort "Da Amerigo" in Savigno. Das Appenzell und der Bregenzerwald müssen hingegen warten, da wollte dieses Jahr niemand hin (zu kalt).

Ohne Rad folgten wir der Stadtführerin auf einem sagenhaften Rundgang im März, vernahmen viel Nützliches von Dominik Schier zum Thema Erste Hilfe, genossen ausgiebig das Surprise-Menü im Calanda Haldenstein, besuchten die Lithographiewerkstatt am Chlausabend, schlürften danach Glühwein im Schlossgarten und labten uns an Panforte, Sbrinzmöckli und Süssigkeiten aus diversen VPH-Küchen im Vereinsraum. Und nicht zu vergessen: Arno Baumgartner ist unser neuer Aktuar, Ursina hat zur Beisitzerin mutiert.

2015

Eggschi, Imschlacht, Karwendel - diese Orte haben im 2015 auf den VPH-Touren Gestalt angenommen, ihre Sonnenseite gezeigt und die Herzen höher schlagen lassen. Valpun, Mistail und Birwinken (im TG) hingegen zogen den Regenvorhang. Das VPH-Tourenjahr war keinen sonnenverwöhntes, nur zwei von fünf geplanten Wochenendtouren konnten durchgeführt werden. Höhepunkt bildete das von Tobias Saumweber organisierte Tourenwochenende in Scharnitz am Südfuss des Karwendelgebirges. Zwar fiel auch an diesem Wochenende Regen und verhinderte die Sonntagstour, aber die grosse Karwendel-Schlaufe konnte gefahren werden und das Schloss Elmau ist seit diesem Sommer nicht nur den Mächtigen dieser Welt (welche dort ihren G7-Gipfel abhielten) ein Begriff.



Einmal mehr vermochte auch Oberitalien die "Gümmeler" im Veloplausch radsportlich und kulinarisch zu begeistern, dieses Jahr mit Basis im Agriturismo Antica Torre nah bei Salsomaggiore in der Emilia Romagna.



Und  dann natürlich das VPH-Erfolgsprogramm: An rund zwanzig Donnertagen zwischen Mitte April und Anfang September sind (meist) zwei Bikergruppen in Haldensteins Umgebung ausgeschwärmt um Bekanntes und Neues auf zwei Rädern zu erkunden.
Ohne Räder trafen wir uns im Juli bei Heidi und Ralph zu einem gemütlichen Sommerabend und im November im Krematorium, wo unsauf Anregung von Heidi ihr Ehemann Ralph in seinem Arbeitsbereich uns die letzte Tour am Ende unserer weltlichen Aktivitäten anschaulich vor Augen führte. Grund genug  nach diesem Anschauungsunterricht nochmals das Diesseits zu geniessen, wir taten es am Chlausabend im Restaurant Calanda in Haldenstein. - Unüberlesbar, seit dem Frühjahr gibt Heidi Hotz als Beisitzerin neue Impulse im Veloplausch, sie trat im Vorstand die Nachfolge von Nuria Garcia Mugwyler an.









URL: http://www.veloplausch.net/cms/?page=470&printview=1
© 2005 Ihre Firma — Alle Rechte vorbehalten
drucken | schliessen